YouTuber als Hauptberuf: Wie funktioniert das?

Mal eben ein Game spielen und sich dabei filmen – wer denkt, dass die Arbeit eine Let‘s Players so aussieht, der täuscht sich. Denn wer damit wirklich Geld verdienen möchte, für den steckt weit mehr dahinter, als lediglich Spielspaß. Wer YouTube-Videos zu seinem Hauptberuf machen möchte, der muss gewisse Voraussetzungen erfüllen. Denn dieser Beruf wird immer beliebter und nicht viele schaffen es unter die ganz Großen.

Deshalb ist dieser Beruf so beliebt

Nicht selten liest man von YouTube-Sternchen, die vor einigen Jahren ganz klein angefangen haben und heute zahlreiche Follower haben. Deshalb träumen davon auch immer mehr Jugendliche. Denn die Vorstellung, sein Hobby zum Beruf zu machen und mit dem Spielen von Games, Kochen oder Schmink-Tipps Geld zu verdienen, ist verlockend.

Kann man von dem Verdienst eines YouTubers leben?

Um diese Frage beantworten zu können, muss man zunächst die Verdienstmöglichkeiten genauer unter die Lupe nehmen. Denn das Einkommen eines Videomachers auf YouTube besteht aus verschiedenen Quellen:

  1. Werbung:

Wer kennt die Anzeigen und Werbeclips nicht, die vor oder während eines YouTube-Videos angezeigt werden? Mit diesen verdienen YouTuber bares Geld. Denn für jeden Klick können sie mit diesen Werbeeinnahmen generieren. Wie hoch diese jedoch genau sind, verraten weder die YouTube-Stars noch das Unternehmen selbst.

  1. Advertorial:

Stellt ein YouTuber in einem Video nur ein Produkt vor, so macht er das sicherlich nicht umsonst. Dahinter steckt ein Geschäftsmodell. Denn widmet er ein ganzes Video einer Produktpräsentation, so erhält er für dieses eine zuvor festgelegte Summe vom Hersteller.

  1. Produktplatzierungen:

Viele YouTuber platzieren gleich mehrere Produkte in nur einem Video. Egal ob sie diese nur am Rande erwähnen oder genauer auf sie eingehen – auch hierfür erhalten sie eine Aufwandsentschädigung vom Hersteller. Diese variiert je nach Reichweite des Kanals.

  1. Affiliate:

In der Videobeschreibung vieler YouTuber findet man Links zu den Produkten aus dem Video oder zu ihrem Kamera-Equipment. Auch mit diesen verdienen sie, sobald jemand auf diese klickt.

  1. Auftritte:

Eine weitere Einkommensquelle für die Videomacher sind öffentliche Auftritte. So bekommen sie für Reden oder Besuche öffentlicher Events eine Gage.

  1. Merchandising:

Von T-Shirts über Backzubehör bis hin zum eigenen Duschschaum – viele YouTuber vertreiben ihre eigenen Produkte und verdienen mit diesen Geld.

Wie hoch der Verdienst eines Videomachers jedoch genau ist, lässt sich nicht pauschalisieren. Denn dieser hängt von zahlreichen Faktoren ab.

Diese Vorrausetzungen sind nötig

Neben innovativen Ideen für ihre Videos müssen YouTuber weit mehr mitbringen, um erfolgreich zu werden. Denn nur wer gute Inhalte und professionelle Videos vorzeigen kann, der kann die Community überzeugen und neue Follower dazugewinnen. Doch neben dem Drehen, Bearbeiten und Hochladen von Videos gehört weit mehr zum Aufgabenfeld. Denn auch Büroarbeiten fallen für einen YouTuber an. Denn grundsätzlich gilt: Wer eine Gewinnerzielungsabsicht hat, der muss eine sogenannte Gewebeanmeldung vornehmen. Damit gehen noch mehr Verpflichtungen einher. Denn jeder Selbstständige ist dazu verpflichtet, ordnungsgemäß Bücher zu führen.

Dabei gilt es, sämtliche Belege und Rechnungen zu sortieren sowie aufzubewahren. Dies erspart nicht nur Ärger mit dem Finanzamt, sondern sorgt auch dafür, den Überblick über die finanzielle Situation nicht zu verlieren. Um sich diese Tätigkeit zu erleichtern, empfiehlt es sich, diese mit einer Software-Lösung selbst zu erledigen. Mit dieser ist die Buchhaltung schnell erledigt. So bleibt mehr Zeit für das eigentliche Kerngeschäft – Videos machen.